Dating-Apps

Dating-Apps erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere nach Covid-19. Die Menschen nutzen sie jedoch ausgiebig, ohne zu wissen, was genau hinter den Kulissen passiert. Es werden hochsensible personenbezogene Daten verarbeitet, darunter auch sensible Daten wie Standort, sexuelle Orientierung, Alter, Fotos, Geburtsdatum der Benutzer und mehr. Was passiert, wenn die Betroffenen die Nutzung dieser Apps einstellen und ihre Konten pausieren? An wen werden die Daten weitergegeben? Entsprechen diese Austauschpraktiken den Anforderungen der DSGVO? Wie lange speichern die Unternehmen persönliche Daten?

Wir untersuchen, wie diese Anwendungen unsere persönlichen Daten verwenden, entweder beim Austausch mit den Datenvermittlern oder um die Art und Weise, wie wir andere Menschen treffen, zu manipulieren. Wir beobachten auch genau, ob solche Apps es ihren Benutzern ermöglichen, die Rechte der Betroffenen so einfach und umfassend auszuüben, wie es die Datenschutzrichtlinien erlauben. In der ersten Phase arbeiteten wir zusammen mit dem NCC an einem Projekt, das auf die Rechtswidrigkeit der Verarbeitung von Personendaten durch Grindr abzielte. Wir nehmen die Änderungen zur Kenntnis, die unsere Beschwerden in so kurzer Zeit bewirkt haben. Wir befassen uns nun mit anderen Apps und wie sie mit den persönlichen Daten der Benutzer umgehen.

Projektleitung: Ala Krinickytė

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